Mikrolaryngoskopie in Wien bei Kehlkopfproblemen und Stimmstörungen
Der Kehlkopf bildet die Stimme, schützt die Atemwege und beteiligt sich am Schlucken. Die Stimmlippen öffnen sich beim Atmen und schließen sich beim Sprechen.
Diese Funktionen sind für Sprache, Atmung und sicheren Speicheltransport wichtig. Bei Störungen können Heiserkeit, Stimmverlust, Fremdkörpergefühl, Schmerzen, Hustenreiz oder Atemprobleme auftreten.
Wann sollte Sie zur Mikrolaryngoskopie zum HNO-Arzt kommen?
Eine Mikrolaryngoskopie ist eine genaue Untersuchung des Kehlkopfs unter Vergrößerung. Ich empfehle sie, wenn Beschwerden an Stimme, Stimmlippen oder Kehlkopf nicht ausreichend durch eine normale Kehlkopfspiegelung geklärt werden können.
Häufige Gründe sind:
- Anhaltende Heiserkeit
- Verdacht auf Stimmbandpolypen oder Stimmbandknötchen
- Unklare Schleimhautveränderungen am Kehlkopf
- Verdacht auf Reinke-Ödem
- Kontrolle vor oder nach einer Kehlkopfoperation
- Gewebeentnahme bei auffälligen Befunden
Welche Beschwerden und Folgen können eine Mikrolaryngoskopie notwendig machen?
Unklare Kehlkopfbeschwerden können die Stimme, die Atmung und den Alltag deutlich beeinträchtigen. Eine Mikrolaryngoskopie hilft, kleine Veränderungen an den Stimmlippen sehr genau zu erkennen.
Ohne genaue Abklärung können Beschwerden bestehen bleiben oder sich verstärken. Möglich sind chronische Heiserkeit, eingeschränkte Belastbarkeit der Stimme, Schmerzen beim Sprechen, Schluckbeschwerden oder selten ein übersehener ernster Befund.
Was macht der HNO-Arzt bei einer Mikrolaryngoskopie?
Ich untersuche zuerst Stimme, Rachen und Kehlkopf. Danach entscheide ich, ob eine Mikrolaryngoskopie OP, Biopsie oder direkte Behandlung sinnvoll ist.
- Anamnese und Stimme: Ich erfasse Beschwerden, Verlauf, Berufsstimme, Rauchen und bisherige Befunde.
- Flexible Kehlkopfspiegelung: Ich beurteile Stimmlippen, Schleimhaut, Beweglichkeit und Atemweg ambulant.
- Mikrolaryngoskopie Planung: Ich bespreche Ablauf, Narkose, mögliche Gewebeentnahme und Nachsorge mit Ihnen.
Wie läuft eine Mikrolaryngoskopie ab?
Eine Mikrolaryngoskopie bedeutet eine direkte Kehlkopfspiegelung unter mikroskopischer Vergrößerung. Sie erfolgt meist in Vollnarkose. Dabei führe ich ein starres Untersuchungsrohr über den Mund bis zum Kehlkopf. So kann ich Stimmlippen und Kehlkopfschleimhaut sehr genau betrachten.
Der Mikrolaryngoskopie Ablauf hängt vom Befund ab. Kleine Veränderungen können während derselben Untersuchung entfernt werden. Bei unklaren Befunden entnehme ich gezielt Gewebe. Die weitere Therapie richtet sich nach Diagnose, Ursache und feingeweblichem Ergebnis.
Die Untersuchung dauert häufig nur wenige Minuten. Mit Vorbereitung, Narkose und Überwachung benötigen Sie jedoch mehr Zeit. Wie lange eine Mikrolaryngoskopie genau dauert, bespreche ich vor dem Eingriff anhand Ihres Befunds.
Schmerzen nach einer Mikrolaryngoskopie sind meist gering. Möglich sind Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Heiserkeit oder ein Fremdkörpergefühl. Diese Beschwerden entstehen oft durch das Untersuchungsrohr und klingen in der Regel wieder ab.
Mögliche Mikrolaryngoskopie Komplikationen bespreche ich vorab persönlich mit Ihnen. Dazu zählen vorübergehende Heiserkeit, Schleimhautreizungen, Blutungen, Zahnschäden oder selten Atemwegsprobleme. Nach Eingriffen an den Stimmlippen kann eine Stimmruhe notwendig sein.
Eine Kehlkopfspiegelung macht man, um Ursachen von Heiserkeit, Stimmstörungen, Schluckbeschwerden, Atemproblemen oder auffälligen Schleimhautveränderungen zu klären. In meiner HNO-Praxis in Wien verbinde ich die Befundklärung mit einer individuellen Therapieplanung.

FACHARZT FÜR HALS-NASEN-OHREN-HEILKUNDE IN WIEN
Priv. Doz. DDr. Faris Brkic ist habilitierter Facharzt an der Medizinischen Universität Wien, Privatdozenten und HNO Arzt in Wien. Nach seiner Facharztausbildung am AKH Wien absolvierte er ein spezialisiertes Rhinologie-Fellowship an der Universitätsklinik Manchester. Mit über 60 peer-reviewten Publikationen verbindet er aktive Forschung mit klinischer Praxis. Sein Schwerpunkt liegt auf Rhinologie, endoskopischer Chirurgie und ästhetisch-funktionellen Naseneingriffen.


